DB45 - Pressemitteilung - Sleipner

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DB45 – Pressemitteilung

Sleipner Finland entwickelt Offroad-Anhänger, die an diverse knickgelenkte Muldenkipper angekuppelt werden können.

Sleipner bietet leistungsstarke Transportlösungen für Bergbau und Baumaschinen. Der Hersteller hat einen neuartigen Mehrzweck-Tieflader entwickelt, der sich problemlos in unwegsamem Gelände sowie in engen Bereichen manövrieren lässt. Der kompakte DB45 wurde für den Transport von Übertagebohrern und Planierraupen mit einem Gewicht von bis zu 45 Tonnen konzipiert.

Der neue Tieflader DB45 ist für den Einsatz bei Temperaturen von -40 bis +50 Grad Celsius ausgelegt, was bei der Auswahl der hochwertigen Materialien und Komponenten berücksichtigt wurde. Das neue Modell wird bereits produziert und derzeit unter schneereichen Bedingungen in Nordfinnland eingesetzt.

„Wir haben den neuen Tieflader unserem weltweiten Händlernetz vorgestellt, wo er auf großes Interesse gestoßen ist. Kundenstamm und Potenzial sind hier deutlich größer als bei unseren bisherigen Produkten, denn dieses Produkt ist längst überfällig gewesen. Die ersten Nutzererfahrungen sind ausgesprochen positiv gewesen,“ so Teijo Höylä, CTO bei Sleipner.

Geschaffen für anspruchsvolles Gelände in Bergwerken, Steinbrüchen und bei Erdarbeiten

Der DB45-Anhänger ist nicht permanent mit der Zugmaschine verbunden. Als Zugmaschine dient ein knickgelenkter Muldenkipper (ADT). Der Anhänger kann je nach Bedarf am ADT angekuppelt werden, der damit zu den übrigen Zeiten für andere normale Aufgaben verfügbar ist. Es reichen nur wenige Minuten, um den Anhänger an- und abzukuppeln. Hierbei handelt es sich um ein einzigartiges patentiertes Konzept.

„Mit dem Offroad-Anhänger DB45 können schwere Maschinen nun an Orte transportiert werden, die bisher hierfür nicht zugänglich waren. Knickgelenkte Muldenkipper sind wendig und mit einem Sechsradantrieb ausgestattet, wodurch sie selbst anspruchsvolles Terrain ausgesprochen gut meistern. Die Anhängerräder haben einen Durchmesser von 1,5 Metern, so dass der Unterschied im Vergleich zu herkömmlichen Straßenanhängern enorm ist. Die großen Räder verleihen dem Anhänger überlegene Geländeeigenschaften“, erklärt Teijo Höylä.

Der DB45-Tieflader eignet sich aufgrund seiner schnellen und sicheren Beladung ideal für Transporte von nur wenigen hundert Metern. Seine Wendigkeit ist in Bergwerken und Steinbrüchen von Vorteil, wo Übertagebohrer oft an enge Stenge transportiert werden müssen. Geeignete Einsatzbereiche sind unter anderem auch umfangreiche Erdarbeiten und ähnliche geschlossene Baustellen sowie Dämme, Flughäfen, Eisenbahnbaustellen und ausgedehnte Pipeline-Projekte.

„Für Projekte dieser Art werden Bagger, Planierraupen und Übertagebohrer benötigt, die über lange Transportwege und durch anspruchsvolles Gelände transportiert werden müssen, was wiederum mit herkömmlicher Ausrüstung nicht bewältigt werden kann. Unsere Lösung bietet deutliche Vorteile für Langzeit-Infrastrukturprojekte, die Wendigkeit und Geländetüchtigkeit voraussetzen,“ meint Teijo Höylä.

Niedrige Betriebskosten

Der DB45-Tieflader ist im Vergleich zu herkömmlichen Tiefladern für den Straßenverkehr deutlich wartungsarmer. Die ADT-spezifische Anhängerkupplung wird angeschraubt. Darüber hinaus sind Elektro- und Bremsanschlüsse erforderlich. Montagesätze für Anhängerkupplungen sind für alle gängigen ADT-Marken erhältlich. Die Nachrüstung eines ADT mit einer Anhängerkupplung nimmt weniger als einen Tag in Anspruch. Es können beliebig viele ADTs mit Anhängerkupplung ausgerüstet werden, so dass der Anhänger flexibel je nach Bedarf eingesetzt werden kann.

„Wenn ein Übertagebohrer oder eine andere Maschine ausfällt, kommt der gesamte Produktionsplan durcheinander. Mit unserer Lösung kann eine Ersatzmaschine zum Einsatzort gebracht und die defekte Maschine zur sicheren Wartung, vor Witterungseinflüssen und Regen geschützt, in die Werkstatt transportiert werden. Auf diese Weise können Produktionsunterbrechungen minimiert und gleichzeitig die Auslastung von Bohrmaschinen und anderen schweren Maschinen erhöht werden“, so Höylä.

„Der Auftragnehmer erzielt mehr Bohrmeter, da die Maschinen je nach Produktionsbedarf verlegt werden können. Die Vorteile zeigen sich in geringeren Betriebskosten und Investitionen sowie einer effizienteren Auslastung der Flotte“, fasst Höylä zusammen.